Ob Tropenhaus, bepflanzte Kulisse oder Empfangsgebäude eines Zoos: Die Beleuchtung der Vegetation richtet sich auch nach der Nutzung des Standorts. Pflanzen, gegebenenfalls anwesende Tiere, Mitarbeitende und Besucher bringen unterschiedliche Anforderungen mit. GreenVisuaLED unterstützt die Auswahl von Pflanzenleuchten für den pflanzlichen Teil des Projekts.

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Den bepflanzten Bereich abgrenzen

Eine Pflanzenwand in der Eingangshalle, Pflanzen unter einem Glasdach und Vegetation im Tiergehege benötigen unterschiedliche Planungsgrundlagen. Beschreiben Sie Fläche, Höhen, Pflanzenarten und verfügbares Tageslicht. Erfassen Sie Schatten durch Bauwerk, Laub und Ausstattung.

Bei bestehenden Anlagen sollten Leuchtentypen, Positionen und Betriebszeiten aufgenommen werden. Beobachtungen an mehreren Stellen helfen, örtliche Lichtdefizite von anderen Pflegeproblemen zu unterscheiden.

Mit Tierpflege und Veterinärteam abstimmen

Wenn Tiere denselben Raum nutzen, legen die zuständigen Tierpflege- und Veterinärteams deren Lichtanforderungen fest. Die Pflanzenbeleuchtung muss diesen Rahmen einhalten: zu schützende Bereiche, Zeitpläne, Lichtausrichtung und artspezifische Einschränkungen.

Eine Pflanzenleuchte erfüllt nicht allein die besonderen Lichtbedürfnisse von Tieren. Möglicher UV-Bedarf, Beleuchtungszyklen und weitere Geräte sind gesondert durch das zuständige Team zu prüfen. Die EAZA-Leitlinien für verschiedene Tiergruppen können die fachliche Dokumentation des Zoos ergänzen.

Die tatsächlichen Umgebungsbedingungen berücksichtigen

Beschreiben Sie Feuchtigkeit, Spritzwasser, Bewässerung, Reinigung und Zugänglichkeit. Die Eignung eines Geräts ist anhand seiner Anleitung und Montagebedingungen zu prüfen. Eine IP-Schutzart allein belegt nicht die Eignung für jeden Einsatz.

Die Anordnung muss die vorgesehenen Arbeiten ermöglichen, ohne Tierpflege, Pflanzenpflege oder Wege zu behindern. Das technische Team prüft Befestigung, Stromversorgung und Steuerung für die Bedingungen vor Ort.

Betriebszeiten und Kontrollen festlegen

Öffnungszeiten sind nicht automatisch geeignete Beleuchtungszeiten für alle Lebewesen. Stimmen Sie die Programmierung zwischen den Beteiligten ab und dokumentieren Sie die festgelegten Einstellungen. Der Tageslichtanteil kann sich saisonal ändern.

Halten Sie bei der Abnahme vereinbarte Messpunkte, Leuchtenausrichtung und Messbedingungen fest. Eine dokumentierte Nachkontrolle unterstützt Anpassungen für die Pflanzen unter Wahrung der für Tiere festgelegten Bedingungen.

Unterlagen vorbereiten

  • Ort und Funktion: Empfang, Gewächshaus, Pflanzenwand oder bepflanzte Kulisse.
  • Pläne, Fotos, Maße und Montagehöhen.
  • Pflanzkonzept und bestehende Beleuchtung.
  • Anwesende Tiere und Vorgaben des Zooteams.
  • Bewässerung, Reinigung, Zugang und Wartungsbedingungen.
  • Zeitplan, Ansprechpersonen und gewünschter Lieferumfang.

Für senkrechte Pflanzflächen erläutert unser Ratgeber zur Pflanzenwandbeleuchtung die Vorbereitung der Leuchtenanordnung.

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